25.04.2010, schon wieder Steinhude, aber mit vielen Abwechslungen
Die Nichtteilnahme unseres Osterberger Lauffreundes Stephan an der Umrundung des Steinhuder Meeres am vergangenen Wochenende ließ die Idee aufkommen, mit ihm die Runde noch einmal zu laufen. Bereits 6:50 Uhr stand er mit seinem Auto vor meiner Tür, Cord und Elmo vervollständigten unser Team.
Wir Osterberger sind prinzipientreu, d.h. ein Lauf ums Steinhuder Meer ist nicht einfach ein Lauf, nein, die Handlungen vor und nach der Umrundung folgen einem strengen Ritual. So wird immer schon über Wunstorf verlegt, der Parkplatz in Steinhude ist immer der Gleiche und danach wird immer ein Matjesbrötchen an der Bude mit der sich seit Jahren mit ihren Werbebotschaften wiederholenden Verkäuferin gegessen, danach wird das Flüssigkeitsdefizit auf der Terrasse eines bestimmten Lokales ausgeglichen.
Und heute? Stephan wählte eigenmächtig eine andere Route nach Steinhude, Fahrzeit und Länge differierten nur unwesentlich, aber es war eben nicht unsere Strecke! Noch wussten wir nicht, welche Überraschungen der Vormittag noch für uns bereithielt.
Wir starteten 7:50 Uhr im geplanten langsamen Tempo, dieses hielten wir auch bis zum Ende, schließlich ging es uns nur darum, noch einmal ordentlich Kilometer zu machen. Interessante Gespräche verkürzten den Lauf, Cord vergnügte sich damit, die bereits zurückgelegte Strecke in Form eines Bruches uns mitzuteilen. So hatten wir z.B. bei km 18,36 eben 1836/3000 geschafft, natürlich kürzte er diese Brüche so weit wie möglich.
An unserem EP2 bei km 20 kam die eigentliche Überraschung. Der erste Vorsitzende der Osterberger hatte in seiner Gürteltasche den Autoschlüssel Stephans, unseres Pokalwarts, verstaut. Und? Der war weg! Die Tasche hatte ein kleines Loch, durch welches sich das Teil verselbständigen konnte. Wie weiter? Zurück? Dann wären wir 40km gelaufen und die Chance einen Schlüssel zu finden, der auf einer Strecke von 10km liegt, gleicht dem Entdecken der Nadel im berühmten Heuhaufen. Wir hielten zwei Radfahrer an, berichteten von unserer Not und konnten mit deren Handy (unsere lagen im Auto gut verschlossen) einen Notruf zu Cords Tochter absetzen. Diese machte sich mit dem Zweitschlüssel auf den Weg und rettete so unsere Situation.
Die letzen 10km verbrachten wir in Vorfreude auf das Fischbrötchen. Stephan hatte einen Fünfziger in seinem Schuh, unser Geld war im Auto. So konnten wir uns ein Brötchen leisten, es war lecker, das Getränk am Terrassenlokal auch. Kurz danach kam Simin, um den Schreck des Tages vergessen zu können, gönnten wir uns im Biergarten am Wasser noch ein richtiges Weizenbier.
Die Rückfahrt auf Stephans Spezialstrecke wurde durch eine Umleitung aufgelockert. Ein Eis in der berühmten Rodenberger Eisdiele rundete den kulinarischen Teil dieses sportlichen Vormittages ab. t.g.
18.04.2010, Lauf ums Steinhuder Meer
Der Triathlet Imre gestattete uns, seinen Bericht auch für unsere Website zu verwenden:
Lauf um das Steinhuder Meer. Wie schon öfter haben die Osterberger zur Seeumrundung eingeladen und die ambitionierten Läufer des Sünteltals haben dies erhört. Diese Art des langen Grundlagentrainings sollte die Initialzündung für einen gelungenen Marathon sein. Über 30 Kilometer tastet man sich an die Königsdisziplin der Läufer heran. 6 Läufer, ein Läuferhund und 2 attraktive, junge Damen gehörten zur Gruppe. Um 8:00 Uhr (exakt, wie es bei den Osterbergern üblich ist) starteten wir aus Steinhude. Das schönste Läuferwetter mit viel Sonne und herrlichem Weitblick hat uns über die kleinen oder etwas größeren Leiden hinwegsehen lassen. Intensive Gespräche haben die Zeit schneller verrinnen lassen. Die viel erfahreneren Altmarathonis Detlef und Jörg haben versucht, unsere Vorbereitung mit ihren Erfahrungswerten zu bereichern. Die letzten 10 Kilometer haben wir alle mit gewissen kleinen Vorfreuden auf das Fischbrötchen "genossen". Wie Cord schon sagte: "Mein Körper sagt mir schon was ich brauche." Nach dem Zieleinlauf stürmen wir alle zur Matjesbude und das schmeckt wirklich wie immer sehr gut! Auf dem Terassencafé mit Seeblick lassen wir den Lauf noch einmal Revue passieren. Ein besonderer Dank gilt den beiden Damen, die die Versorgung mit ihren Radkörben leidenschaftlich organisierten. Ich hoffe, dass wir spätestens im Herbst, wenn Thomas dies geplant hat, erneut auf die Strecke gehen. i.m. (http://www.triathlon-sc-bad-muender.de/40599/40663.html)
11.04.2010, Dahle-Hachmühlen-Klein Süntel
Die Nacht war kurz, deshalb starteten wir nachmittags bei angenehmen Witterungsverhältnissen in Richtung Eilenberg um dann parallel zu den Bundes- und Kreisstraßen folgende Strecke zu bewältigen: Dahle - Altenhagen - Hachmühlen und weiter über Feld- und Waldwege Klein Süntel - Bad Münder. Nach knapp zwei Stunden lagen die 21 km hinter uns, am nächsten Wochenende steht Steinhude auf dem Programm. t.g.
06.04.10, Firmenlauf, Bericht des Triathleten Imre
Die zündende Idee hat einen wahren Feuersturm in der Firma Haworth lauftechnisch ausgelöst. Angehörige der Firma (über 60 Läufer!) haben sich das würdige Ziel gesetzt, bei dem KKH-Lauf mitzumachen. Ein beachtliches Ziel, und ein gesunder Anfang zu einer Läuferkarriere. Jeder einzelne muß sich selbst stellen und der Gemeinschaft öffnen. Das sich dieses lohnt, wissen wir. Unser Teamkapitän, der oberste Osterberger, kann bei der Trainingsgestaltung auf fachkompetente Hilfe von Trainerin Silvia zählen. Ihre Erfahrung und ihr Wissen ermöglicht einen sicheren Einstieg für Laufanfänger. Die erste Einheit erstreckte sich über eine halbe Stunde mit viel Abwechslung, Spiel und guter Laune. Mit Günther sind wir auch stolze Träger dieses Vorhabens. Mich macht besonders glücklich, über so etwas zu berichten, selbst wenn das nicht eine unmittelbare Triathlonangelegenheit ist. Ich freue mich für jeden einzelnen, wer im harten Alltag für sich und für seine Gesundheit etwas Gutes tut. i.m.
Ostermontag 2010, Judenmoorweg
Den langen Lauf des Wochenendes hatten wir getrennt voneinander am Freitag zum Hohenstein unternommen, heute stand eine kleine Runde auf dem Programm. Wir einigten uns auf die Jahnhütte als Ziel, liefen dann aber nicht wie geplant den Fünfeichsweg sondern nahmen den etwa parallel dazu verlaufenden Judenmoorweg, mit dem Ziel, diesen uns unbekannten Weg zu erkunden. Er führt laut Karte recht weit nach oben, war aber in der Realität nach ca. 1km zu Ende. Quer durch den Wald erreichten wir bald bekanntes Gelände, ließen an der Hütte unsere Blicke schweifen und waren nach knapp 10 km nach einer Stunde wieder am Parkplatz. t.g.
28.03.2010, Winterlauffinale-Frühstückslauf mit dem SC
Aufgrund des Schneesituation der vergangenen Wochen hatten wir beschlossen, alle noch an diesem Tage gemeldeten Zeiten zu werten, verlängerten also den Winterlauf um einige Stunden nach der Zeitumstellung. Wir liefen mit den Lauffreunden des Lauftreffs des SC Bad Münder. Um 9:00 Uhr starteten wir bei Regen am Steinhof im Stadtzentrum mit dem Ziel Bergschmiede. Nach den obligatorischen Fotos an der Bergschmiede erfolgte an der Schranke der Start zum Fünfeichsweg, am Turm wurden die Läufer mit einem Blick auf die am Süntelturm wehende Flagge der Osterberger belohnt. Stärken konnten wir uns bei einem reichhaltigen Frühstück auf dem Turm, aufgelockert durch Dankesreden der SC-Freunde und entsprechenden Erwiderungen unsererseits. Mit dem Einholen der Flagge wurde der Zweite Osterberger Winterlauf symbolisch beendet. t.g.
26.03.2010, Hohenstein
Endlich, der Wald ist eisfrei! Ich nutzte die Gunst der Stunde zu einem einsamen Lauf zum Hohenstein. Der Rückweg war wegen des aufkommenden Sturmes und Regens abwechslungsreich, 20km in knapp 2 Std. t.g.
20.03.2010, Springe-Deister-Halbmarathon
Am diesjährigen Halbmarathon in Springe nahmen von den Freunden des Osterbergs nur unser neuer Sympathisant Sergej und Thomas teil. Wir versuchten die Fahne der Osterberger im Meer der roten und neongelben Läufer aus dem münderschen Laufrevier hochzuhalten. Zahlreiche Lauffreunde vom LT SC und Triathlon SC Bad Münder und der Grönjer Loopers gingen an den Start der angebotenen Distanzen. Mit 1:56:12 erreichten Sergej und ich zeitgleich das Ziel. Es war Sergejs erster Wettkampf auf dieser Distanz, alle Achtung, in ihm steckt noch viel viel mehr. t.g.
07.03.2010, Multilaufgruppenlauf im verschneiten Deister-Süntel-Tal
Um 9:00 Uhr hatten sich Mitglieder verschiedener Laufgruppen bei Cord verabredet. Stephan und Thomas kamen zum Treffpunkt gelaufen, mit dabei waren Jürgen (LT SC Bad Münder), Imre (Triathlon SC Bad Münder, Freunde des Osterbergs, Grönjer Loopers) und natürlich der erste Vorsitzende der Freunde des Osterbergs Cord mit seinem Energiebündel Elmo an der Leine. Wir starteten in Richtung Hamelspringe, auf dem Weg dahin gesellte sich Herrmann (LT SC Bad Münder) dazu. Nach einer Stunde erreichten wir Nettelrede, wo wir Zeugen des Treffs der Grönjer Loopers wurden. Aus allen Ecken des Ortes kamen leuchtend-grün-gelbe Läufer. Die Begrüßung war, wie unter Sportlern üblich, kurz und herzlich. Eine Grönjerin befragte mich (Thomas) nach dem Stand des Winterlaufes, worauf ich mich zu der folgenschweren Bemerkung "sch... Fünfeichsweg" hinreißen ließ. Ich bin der Überzeugung, dass der hohe Endorphinspiegel zu dieser verachtenswerten Bemerkung führte. In aller Form distanziere ich mich hiervon und bitte alle, besonders unseren ersten Vorsitzenden, alle, deren Schweiß auf diese Strecke tropfte und natürlich auch die vitalen und devitalen Strukturen des Fünfeichsweges um Entschuldigung.
Läufer der nahen und fernen Umgebung, nehmt teil an unserem Winterlauf, bis zur Zeitumstellung könnt Ihr uns noch Eure Zeiten melden.
Jörg (Grönjer Loopers, LT SC Bad Münder) schloß sich uns an und legte zusammen mit Imre ein zügiges Tempo vor. So zerfiel unsere Gruppe auf den zweiten 10 km in ein Spitzenduo (Imre und Jörg), eine Verfolgergruppe (Herrmann, Jürgen und Cord) und den, den Lauf in der Sonne genießenden Rest (Stephan und Thomas). Kurz vor Cords Haus trafen wir noch auf Detlef (LT SC Bad Münder). Aufgrund eines technischen Defektes an seinem PKW konnte Günther leider nicht an diesem schönen Lauf teilnehmen. Hier die Zahlen: 22km in knapp unter bzw. über 2 Std. t.g.
26.02.2010, Springe
Heute rief mich mein geschätzter Laufkollege Thomas an und fragte, ob ich nicht Lust auf einen ruhigen 20er habe. Ich fand es eine gute Idee und wir verabredeten uns um 16 Uhr am Gymnasium in Springe. Der Lauf war sehr kurzweilig, das heißt wir haben die ganze Zeit gesabbelt. Zum Schluß kam noch eine steife Brise auf die auch noch diverse Mengen Wasser vor sich hertrieb. So wurde es doch noch anspruchsvoll. Wir haben den Lauf genossen und hiermit die These wiederlegt, dass Mann nicht nur auf dem Laufband einen verregneten Tag sportlich beenden kann. g.v.
21.02.2010, Lauf ins Schaumburger Land
Wie auf unserer Seite angekündigt, trafen wir uns um 9:00 Uhr bei Cord zu einem Grundlagenausdauertrainingslauf nach Schmarrie. Außer Stephan, Cord und mir war kein weiterer Läufer zur verabredeten Zeit da, wir drei starteten pünktlich, natürlich mit Elmos Unterstützung. Die Wege waren weitgehend eisfrei, nicht so das Teilstück zwischen Egestorf und Rohrsen. Diese Passage sollte der am Wohl seiner Knochen und Gelenke interessierte Läufer besser meiden. Auf dem Rückweg kamen uns zwischen Bakede und Hamelspringe fünf SC-Läufer (einer von ihnen ist, ich bemerkte es bereits schon einmal, im Herzen immer noch Osterberger) entgegen. Nach knapp 20 km und knapp 2 Std. kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. Schöner Lauf auf unserer Lieblingsstrecke! t.g.
14.02.2010, Lauf zum Süntelturm bei bestem Winterwetter !
Sonntag 10.00 Uhr bei -4 Grad Celsius Start an der Bergschmiede. Als Aufwärmtraining nutzten wir, Cord mit Läuferhund Elmo und Stephan, die Gelegenheit, eine mit Ihrem PKW in den Tiefschnee gefahrene ältere Dame aus ihrer misslichen Lage zu befreien .
Nun gut aufgewärmt ging es endlich auf der Asphaltstrasse los in Richtung Eulenflucht und um den Süntelturm.
Bergab liefen wir über den Rehbuschweg zur Bergschmiede .
Wegstrecke 11 km , 1:08 Std . s.g.
07.02.2010, Kellerlauf
Heute wurde meine neue Laufmaschine eingeweiht. Einsame Kilometer auf dem Band im Keller. t.g.
02.02.2010, Info in eigener Sache
Es ist passiert:
Der Zeugwart kann nun im Keller laufen, wenn es draussen diesig ist, oder die Sonne scheint, oder wenn es nieselt, oder wenn Frauen draussen rumlaufen, oder wenn es warm ist, oder wenn es kalt ist, oder wenn ein Hund bellt. Alles Gute und immer ordentlich Strom in der Maschine wünscht der erste Vorsitzende. c.r.
31.01.2010, Springe
Auf Einladung unseres Springer Triathleten und Triathlon-SC-Bad Münder-Gründungsmitgliedes Günther trafen sich die Freunde des Osterbergs Cord, Stephan und Thomas mit den SC-Läufern Ines, Jürgen und Herrmann um die schöne Winterlandschaft des Springer Landes zu erlaufen. Natürlich war auch Elmo dabei. Die Radwege, die wir benutzten, waren mit einer nur dünnen Schneeschicht bedeckt. Wir starteten am Gymnasium, liefen nach Eldagsen, weiter über Mittelrode nach Völksen und der Kreis schloß sich, als wir nach 20km und 2 Std. Springe wieder erreichten.
Es war ein wunderschöner Lauf, das anfängliche Schneetreiben ließ das Läuferherz höher schlagen. Und natürlich die Strecke, sie war einfach wunderschön. Es ging immer auf Radwegen oder kleinen Kreisstraßen lange Etappen gerade hin. Der Läufer konnte hier beim Anblick der sich kaum abwechselnden Landschaft seinen Gedanken freien Lauf lassen. Keine Wurzel, kein Stein, kein sich unter der Last des Schnees biegender Baum störte diese meditativen Momente. Der Geist des Läufers, das Profil seiner Sohle und die Laufstrecke verschmolzen hier zu einer symbiotischen Einheit. t.g
24.01.2010, Lauf nach Schmarrie ohne Schmarrie
Sonntag morgen, 9.00 Uhr, das Thermometer zeigt -6,7 Grad Celsius, Windböen aus Richtung Südwest. Auf Einladung der Freunde des Osterbergs quälten sich Mitglieder des LTSC, der Sparte Triathlon des SC und Nichtmitglieder aus den warmen Betten, um dem Aufruf Folge zu leisten. Insgesamt 6 Läufer (einer an der Leine) machten sich auf, an den Rand unseres Landkreises zu laufen. Wir liefen so dahin, bis wir in Egestorf von einem 12 jährigen Fan verfolgt wurden. Er sagte, er wolle nach Bakede, Brötchen holen. Wir antworteten -" ja, eh, tja, wir wollen aber über Rohrsen rechts ab und dann links nach Schmarrie nach Bakede." Darauf die Antwort;" Das ist kein Problem, ich komm mit". Wir waren doch recht verdutzt, er lief mit- uns war klar, wir haben Verantwortung für unsere Fans, der Junge war dünn bekleidet, keine Mütze, keine Handschuhe, brrrr, also beschlossen wir, von Rohrsen direkt nach Bakede zu laufen, um den Heranwachsenden nicht im Stich zu lassen. Also wir ihn beim Bäcker abgegeben und ab nach haus über Egestorf ums schöne Bööbbber Richtung Nettelrede und zurück zum Startpunkt. Nach 119 min und 20,5 km war der Sonntagslauf vorbei - war schön.c.r.
08.01. - 09.01.2010, Osterberger Winterbiwak
Sturmtief Daisy bewirkte, dass sich in der Nacht gegen 4:00 Uhr eine deutsche Eiche vor uns Osterbergern verneigte.
03.01.2010, Himmelsleiter-Jahnhütte
Über Nacht fielen 20 cm Neuschnee. Grund genug für Cord, Stephan, Thomas und Elmo ein kleines Läufchen auf jungfräulich zugeschneiten Wegen zu wagen. Wir liefen am restaurierten Denkmal des Löwenschachtes vorbei nach Klein Süntel, weiter zur Himmelsleiter und danach zur Jahnhütte um dort unsere prüfenden Blicke schweifen zu lassen. Für den Rückweg wählten wir den Fünfeichsweg, den zu erreichen war schwierig, der Schnee war einfach zu hoch. Die Zahlen: etwas mehr als 10km in ca. 1:30 Std. !!! t.g.
4. Advent 2009, kleine Süntelrunde
Nachdem Cord am letzten Wochenende durch seine Aktivitäten auf dem Münderaner Weihnachtsmarkt verhindert war und ich allein meine Runden im Wald drehen mußte, hatten wir uns für heute 9:00 Uhr zu einem kleinen Läufchen verabredet. Zwölf Grad Celsius unter Null sprachen eher für das Laufband, aber der wahre Osterberger hält seine Laufverabredungen ein. Oder er versucht es, denn während Cord, pünktlich wie immer, an der Bergschmiede wartete, stand ich seit Minuten vor meinem sich nicht öffenden Garagentor. Um 9:05 Uhr dann der erlösende Ruck, die Fernbedienung öffnete das Tor und als ich nach zügiger Fahrt auf glatter Straße an der Bergschmiede ankan, sah ich Cord bereits mit seinem Begleiter Elmo im Wald verschwinden. Nur das intensive Betätigen der KFZ-Hupe konnte ihn stoppen. Begrüßung, Entschuldigung wegen der Verspätung und los ging es auf unsere kleine Runde. Cord berichtete mir von wirklich tollen Erfolgen, ich resümierte über den Besuch beim Spanier in Hannover und so war die halbe Stunde schnell vorbei. Ein schöner Lauf im Schnee...t.g.
2. Advent 2009, lgDl zum Hohenstein
9:00 Uhr, Cord, Thomas und Elmo starteten zum Hohenstein. Wir liefen in einem gemütlichen Tempo unsere Lieblingsstrecke, trafen am Parkplatz der Bergschmiede einen Läufer aus Wolfenbüttel, erlebten aber während des Laufes nicht viel. Während des Aufstieges zur Eulenflucht hielt Cord mir einen kleinen Vortrag über Glasfaserwerkstoffe im Flugzeugbau und natürlich versuchten wir den Läufer aus Wolfenbüttel für den Osterberger Winterlauf zu gewinnen. t.g.
1. Advent 2009, Süntelsee
Der SC hatte zu einem Lauf zum Süntelsee eingeladen, an dem wir Osterberger gern teilgenommen hätten. Der Start war für 10 Uhr geplant, Stephan und mir war das zu spät. Also trafen wir uns eine Stunde früher, liefen zum See und begegneten auf dem Rückweg den SC-Läufern. Unterstützt wurden sie von zwei Sportlern, welche tief in ihrem Herzen Osterberger sind. Nach kurzem Hallosagen und den üblichen guten Wünschen für den weiteren Lauf setzten wir den Rückweg fort. Hier die Zahlen: knapp 20km in etwas weniger als zwei Stunden. t.g.
22.11.2009, Winterlaufstrecke
Da sich bereits Läufer anderer Laufgruppen bei uns mit ihren Winterlaufzeiten meldeten, waren nun auch wir an der Reihe. Stephan, Cord und Thomas starteten um 10:00 Uhr an der Schranke und kamen in der Reihenfolge Stephan-Cord-Thomas oben am Turm an. Wir nutzen die Gelegenheit, die Lauffreunde des SC zu grüßen. Diese saßen zu ihrem jährlichen Süntelturmfrühstück in großer Runde im Turmrestaurant. t.g.
15.11.2009, Lauf nach Nirgendwo
9:00 Uhr, Cord, Elmo und ich wollten zur Himmelsleiter. Wir liefen übers Steinbachtal, Cord kam auf die Idee, einen anderen Weg am Waldrand von Klein Süntel mir zeigen zu wollen. Wurzeln und andere kleine Hindernisse schulten hier die koordinativen Fähigkeiten des Läufers. Wir liefen dann weiter in Richtung Welliehausen und waren der Meinung, über Wege dann irgendwie wieder nach oben zu gelangen. Wege gab es auch, nur diese waren knöchelhoch schlammig. Ich blieb auch einmal fast im Morast stecken. Wie sich später anhand der Geruchsentwicklung im Auto zeigte, war das wohl nicht nur Schlamm, in dem ich da stecken blieb. Wir wissen jetzt, was wahre Crossläufe sind. Nach einigen Höhenmetern erreichten wir bekanntes Gebiet oberhalb des Gühlichstollens und liefen über ein Stück Fünfeichsweg und den Rehbuschweg zur Bergschmiede zurück. Es waren 12,6 km mit vielen Höhenmetern. t.g.
12.11.2009, Lauf durch den Kurpark und die Stadt Bad Münder
18.45 Uhr trafen sich drei Osterberger zum Lauf durch Stadt und Kurpark wie immer zwei mal die Woche. Bei dem Lauf mit dem SC letzte Woche Mittwoch fiel allen Läufern (es waren wohl 25) auf, dass es doch recht dunkel im Kurpark ist. Stimmte. Beim Lauf am 10.11. fiel es wieder auf, das es doch recht dunkel ist im Kurpark. Stimmte auch. Also greift der Osterberger beherzt zum Telefon und macht einen Verbesserungsvorschlag beim Bauamt der Stadt:
Der wahre Läufer wäre dankbar für Licht zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr , um dem Knöchelbruch entgegenzuwirken.
Wie es sich für einen guten Diener des Bürgers (Osterberger) gehört, wurde der Bitte sofort nachgekommen und die drei Osterberger konnten den Lauf im Kurpark mit Lichtschein genießen. Dank an die Verantwortlichen Herrn R. und Frau G.
c.r.
08.11.2009, Bergauf und Bergab im Deister
Drei Läufer, acht Beine. Was sich erst einmal seltsam anhört, löst sich schnell auf, denn Cord, Jens und Läuferhund Elmo trafen sich um 9:00 Uhr an der Ziegenbuche zu einem Crosslauf im Deister. Ein schöner Lauf über 16km bei dem wir in eine Treibjagd gerieten und ungefähr einen Kilometer durch knöcheltiefen Morast gelaufen sind um unsere Koordination zu schulen und unsere Hightech-Schuhe einzusauen. Wie immer drehten sich unsere Gespräche während des 90 min. Laufs um unsere Lieblingsthemen Geld, Sex und Drogen und der Erkenntnis, daß man auch im Deister ganz toll laufen kann. j.n.
01.11.2009, Himmelsleiter-Jahnhütte-Süntelturm
Diesmal erst um 9:00 Uhr trafen an der Bergschmiede Cord, Imre, Günther, Andreas, Christian und Thomas ein. Andreas und ich hatten bereits am Vorabend beschlossen, die Himmelsleiter mit Christian zu laufen. Der Rest schloss sich uns an, wir erweiterten die Strecke allerdings um einen Abstecher zur Jahnhütte und dem Denkmal. Andreas, Christian und ich liefen danach unterhalb des Süntelturms auf kürzestem Wege zurück zur Bergschmiede. Cord, Günther und Imre unternahmen noch einen Abstecher zum Turm und besuchten Yellows Platz. t.g.
25.10.2009, Start des Zweiten Osterberger Winterlaufes
Mit der Zeitumstellung startete der Zweite Osterberger Winterlauf. Bereits im Vorfeld hatten wir angekündigt, in der Stunde, die es in dieser Nacht zweimal gibt, zu laufen. Wir trafen uns um 2:50 Uhr bei Regen an der Bergschmiede und starteten pünktlich um 3:00 Uhr. Wir das waren: Cord, Stephan, Jens, Günther und Thomas von den Freunden des Osterbergs und zu unserer großen Freude Thorsten und Christopher von den Süntelrunners/Süntelbiker. Natürlich begleitete uns Läuferhund Elmo.
Bei irgendwann nachlassendem Regen erreichten wir alle im Schein unserer Stirnlampen den Süntelturm, die Zeiten, so beschlossen wir, werden nicht veröffentlicht. Nur soviel, wer den Winterlauf gewinnen will, muß in dieser Nacht laufen. Warum? Nun, wir starteten um 3:00 Uhr und waren ca. um 2:30 Uhr oben am Turm. Das sind minus 30 Minuten! Schneller geht es nicht!
An der Bergschmiede wartete noch eine Überraschung auf uns. Thorsten und Christopher hatten ihre Frauen mit dabei und diese hatten hervorragenden Kuchen und Kaffee im Kofferraum. So sind wir Osterberger noch nie verwöhnt worden. Das sollte Ansporn sein! t.g.
03.10.2009, Benther Berglauf
Der 3. Oktober ist der Tag, an dem der Deutschen Einheit gedacht wird. Ihr habe ich es zu verdanken, Mitglied der Osterberger zu sein. Und natürlich sehr viel mehr.
Am 3. Oktober wird auch in Benthe gelaufen. Wir Freunde des Osterbergs waren vertreten. Unser Dank gilt Andreas, er hat ganz allein die Fahne der Osterberger in Benthe hochgehalten und startete auf der 10km-Distanz. t.g.
27.09.2009, Hohenstein
Cord und Imre trafen sich um 9 Uhr an der Bergschmiede, liefen zum Hohenstein, unterhielten sich über Politik, Lauftechnik, Triathletische Freizeitgestaltungen und sicher auch über das Mündersche Sportvereinsleben, wählten einen kleinen Umweg auf dem Rückweg und erreichten nach etwas über zwei Stunden, 22km Laufstrecke und über 300 Hm wieder den Ausgangspunkt ihrer Runde. Ich lief, später als die beiden startend, nur eine kleine Strecke. t.g.
20.09.2009, Süntelturm
Pünktlich zum Start des Berlin-Marathons trafen wir uns an der Bergschmiede. Gelaufen wurden 11km über Himmelsleiter, Jahnhütte, Süntelturm. Dank des Rettungshundes in Ausbildung fanden wir auch den Abzweig unterhalb des Süntelturmes vom Eggersumpfweg zum Rehbuschweg. Der Pfad ist in eine Art Forstautobahn verwandelt worden und so für den Läufer nahezu unsichtbar. Elmo fand ihn. t.g.
11.09.2009, Sport-Scheck Nachtlauf Hannover
Stephan und Thomas waren die einzigen Osterberger, die an diesem Laufevent teilnahmen. Mit für uns akzeptablen Zeiten erreichte Stephan als erster von uns das Ziel des 10km - Laufes. t.g.
06.09.2008, Fünfeichsweg
Der 25. Oktober ist ein Datum, das sich jeder Läufer der Region gut einprägen sollte. Exakt mit dem Ende der Sommerzeit beginnt der Zweite Osterberger Winterlauf.
Wir haben heute morgen die Strecke schon mal getestet, der Weg ist immer noch schön steil. Mit einem kleinen Umweg am Fliegerdenkmal vorbei beendeten wir den Lauf. t.g.
30.08.2009, Himmelsleiter-Jahnhütte-Fünfeichsweg
Unser für 9:00 Uhr geplanter Lauf sollte ursprünglich zur Himmelsleiter und weiter auf der üblichen Runde zurück führen. Auf dem Weg dahin beschlossen Cord und ich, weiter zur Jahnhütte und dem sich dahinter befindlichen Denkmal zu laufen. In Klein Süntel begegneten wir zwei freilaufenden Hunden, Cord konnte beide mit Elmos Unterstützung vertreiben. Der Weg von der Himelsleiter hoch zum Georgsstollen ist schon wieder recht stark zugewachsen, hierhin hat sich wohl seit langer Zeit kein Mensch verirrt. Über den Platz an der Jahnhütte erreichten wir die Denkmalruine, genossen den Blick übers Land und schmiedeten auf dem Rückweg an der Jahnhütte große Pläne für ein Septemberwochenende. Ich durfte schon mal probeliegen!
Über den Fünfeichsweg gings zurück zur Bergschmiede. Wir wollten eigentlich die Zeit, die wir für den Fünfeichsweg benötigten, veröffentlichen. Aber bergab kann ja jeder laufen. t.g.
23.08.2009, kurzer Morgenlauf
Cord hatte für heute 8:30 Uhr einen 20 km lgDl angekündigt. Außer mir, dem einst Achillessehnengeschädigten und Cord war kein weiterer Osterberger zu sehen, Doch - wir beobachteten, wie Susanne ihren Lauf begann. Wir vermuteten, sie wollte die Winterlaufstrecke heimlich trainieren. Cord verzichtete auf seinen langen Lauf, er war ja bereits am Dienstag auf der Süntelseeumrundungsstrecke unterwegs und lief mit mir eine kleine Runde. So solidarisch können sich nur wahre Osterberger zeigen. Er passte sich sogar meinem langsamen Lauftempo an. Danke Cord! Nach 6,2 km beendeten wir den Sonntagslauf, ich "hörte" in meine Sehne hinein, alles bestens. t.g.
18.08.2009, wieder Süntelseeumrundung
Weils so´n Spaß macht, trafen sich die wahren Freunde des Osterbergs um 18.00 Uhr auf dem Parkplatz der Bergschmiede zum gemeinsamen Lauf um den sagenumwobenden See. Alle wussten, dass der sonstige Hinterherläufer durch den Umstand der geschwollenen Achillessehne zum Lauf verhindert war. Das brachte die fröhliche Laufgemeinschaft natürlich dazu, während der körperlichen Aktivität möglichst viele Halbwahrheiten über den Kranken zu verlauten. Wir erzählten uns doch recht viel Geschichten über den manchmalmitdemfahradfahrenden. Die Meter liefen so dahin, der See war schnell umquert, die Steigung zum Bakeder Berg längst passiert, - dann das angekündigte Erscheinen vom Achilessehnenverletzten per velo mit dem aufgetragenem Trinkgut für alle. Thomas wurde am Tag vor dem Lauf vom Vorweglaufendem dazu ermächtigt, den Osterbergern das Wasser zu reichen. Er hatte ca. 5 Liter von 120 HM auf ca. 430 HM geschafft, aber keiner wollte Wasser. -Gutes Training-. Dann, an der Bergschmiede nach 22,5 km und 489 HM angekommen holte der 1. Vorsitzende der Osterberger die Aldikühlbox mit 4 Aktienbräu und einem Erdinger Blau aus dem Fahrzeug mit hellen Sitzen und verteilte jenes, äh, das Bier. Imre, der Triathlet (Marathon?, wo?, wann?, schöne Grüße von Frank, dem wahren Schrauber), erschrak beim Gedanken an Alkohol, ließ die Flasche mit blauem Etikett fast fallen, als er auf den darin befindlichen Alkohol (5%) aufmerksam gemacht wurde, schüttelte sich und teilte sich ein Erdinger Blau mit Günther, dem Triathleten. Mal wieder ein schöner Lauf in netter Gesellschaft blablabla.c.r.
26.07.2009, Süntelseeumrundung
Pünktlich 8.30 trafen sich Imre und ich zum Lauf. Wohin war uns egal, Hauptsache es ist im Wald und es geht rauf und runter. Also, ersteinmal grobe Richtung Hohenstein, da war Imre schon lange nicht mehr. So liefen wir und vertrieben uns die Zeit durch Imres Fachvorträge über Ernährung, verschieden Krankheitssymtome des Verdaungsapperates, das richtige Laufschuhwerk zum kleinen Preis, die Kernfusion mit Helium 3 und so weiter. Während der Bergabpassagen war ich in der Lage Fragen zu stellen, die bergauf wieder beantwortet wurden. Wir änderten kurzfristig den Plan und nahmen uns die Umrundung des Süntelsees zum Ziel. Durch das viele Erzählen (es ging ja gerad berab) bemerkte ich nicht, dass der Süntelsee bereits passiert war, also konnte ich ihn dann nur von oben noch mal sehen.
Nach 22,65 km und 489 Metern rauf und runter kamen wir nach 1Std 56 wieder an den Autos an. c.r.
12.07.2009, Bergschmiede-Kessiehausen-Mattenberg-Hamelspringe
Wir, das sind Cord, SC-Läuferfreund Jörg, Thomas und Elmo, trafen uns um 8:30 Uhr um eine neue Strecke zu erlaufen. Geplant war Folgendes: Bergschmiede - Louis-Hadler-Weg - auf dem nördlichsten der vier Wege des Bakeder Berges Richtung Dachtelfeld - bergab Richtung Beber - weiter am Waldrand über Kessiehausen, Mattenbergweg nach Hamelspringe - Bergschmiede.
Die Runde war gut, wäre mir da nicht dieser folgenschwere Navigationsfehler unterlaufen. Unterhalb des Wittkopfes (Jörg wies noch darauf hin, besser einen anderen, den richtigen Weg zu nehmen) liefen wir wieder Richtung Kammweg über Pfade, die scheinbar seit Jahren kein Mensch mehr betreten hatte, überall herrschte erhöhte Zeckenbißgefahr! Nachdem wir dann vollends die Orientierung verloren hatten fanden wir uns auf einem gut ausgebauten Weg wieder, über den wir zum Mattenberg gelangten und über Hamelspringe wieder den Bergschmiedenparkplatz erreichten. Geplant waren knapp 19km mit 564 Höhenmetern. Bei der Kilometerzahl blieb es, ich glaube aber, es waren einige Meter Anstieg mehr durch unser Verlaufen. Etwas über zwei Stunden sind wir unterwegs gewesen. t.g.
07.07.2009, Hohenstein mit dem Rad
Wir Osterberger sind nicht nur Einspartensportler. Heute fuhren Stephan, Cord, Jens und Thomas mit dem Rad (neudeutsch: Bike) zum Hohenstein. Wir waren erstaunt, wie schnell die sonst so mühsam erlaufene Strecke mit dem Rad bewältigt wurde. Da wir uns sicher waren, dass die Fahrt zurück wegen nicht mehr zu erwartender Anstiege eine leichte sein wird, gab es am Hohenstein eine zünftige Brotzeit, aufgewertet durch Gersten- bzw. Weizengetränke. Der Rückweg war kurz, es ging ja nur bergab. An der Bergschmiede beendeten wir die Ausfahrt mit einem Bier und einem köstlichen Himbeerbrand. Am Donnerstag wird wieder gelaufen! t.g.
05.07.2009, Hund in Ausbildung
Was dem einsamen Läufer nicht immer klar ist, dass man nie daran denkt, zu stürzen oder auf andere Art und Weise zu Schaden kommt. Dann ist es wichtig, den richtigen Helfer in der Nähe zu wissen, den Rettungshund.
Übrigens. Der Osterberger Elmo ist Rettungshund in Ausbildung. Deswegen unterstützen die Osterberger die Rettungshundestaffel des BRH Bad Münder (http://www.rhs-weserbergland.de/)
05.07.2009, Hohenstein
Wie immer Sonntags zwangen sich die Osterberger Cord und Thomas trotz des möglichen Ausschlafens um 8.30 Uhr den Lauf von der Bergschmiede zum Hohenstein zu starten. Wie immer ein schöner Lauf, blablabla und usw. Doch heute gabs noch was Besonderes. Thomas mußte sich kurz vor der Teufelskanzel in die Büsche schlagen, Elmo und ich liefen weiter. Am Hohenstein angekommen, traf ich den alten Kumpel Jan der wiederum mit dem alten Kumpel Werner das Wochenende mit Planschen im Süntelsee und Livemukke auf dem Hohensteinfels verbrachte. Übrigens schon zum 11. Mal in 11 Jahren, tolle Idee. Auf dem Rückweg kam uns noch ein einsamer SC-Läufer entgegen, kurze Fachsimpelei und die Einladung, den nächsten Sonntagslauf doch gemeinsam mit Osterbergern zu genießen. An dieser Stelle muß noch eine Abmahnung von Stephan erwähnt werden, weil er unentschuldigt der Laufgruppe fernblieb. c.r.
04.07.2009 - NDZ-Bericht über Günther
Unser Freund Günther hat die Möglichkeit genutzt, der interessierten Öffentlichkeit seine Pläne vorzustellen: (http://www.ndz.de/portal/sport/lokalsport_Meter-fuer-Meter-auf-dem-langen-und-strapazioesen-Weg-nach-Kon-_arid,155320.html)
28.06.2009, Süntelseeumrundung
Diesmal erst um 9:00 Uhr trafen sich Cord, Stephan und Thomas an der Bergschmiede. Unser Ziel war der Süntelsee. Nach Wochen des Trainings der Söltjerlaufrunde stellte die Strecke für uns eine willkommene Abwechslung dar. Auf unseren Standardwegen erreichten wir den See zügig und bei einer kurzen Pause am Ufer hatte Cord die wunderbare Idee, nicht durch den Wellergrund wieder zurück zu laufen. Er schlug vor, weiter bergab zu laufen um dann auf der anderen Seite des Tales über die Asphaltstraße wieder den Süntelkamm zu erreichen. Stephan ließ eine gewisse Zustimmung zu diesem Vorschlag erkennen, ich mußte also mich ebenfalls damit einverstanden erklären. Nun kamen aber noch einige Höhenmeter mehr auf uns zu. Doch der Weg steigt nur langsam aber stetig an, bietet auf der linken Seite wunderschöne Ausblicke in den Wellergrund und auf den Süntelsee. Imre wäre begeistert gewesen. Nach 22,65 km und 489 Metern rauf und runter kamen wir nach reichlich 2 Stunden wieder an den Autos an. t.g.
21.06.2009, Söltjerlauf
Zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr trafen sich insgesamt 24 Freunde des Osterbergs, um dem 11. Söltjerlauf mit 138 Runden, zus. 27 Runden von 3 Läufern im Vorlauf, zu würdigen.
Ich muß sagen, daß ich mächtig stolz auf Euch bin. Ihr habt Euch einer großen mentalen und körperlichen Herausforderung gestellt, den Sieg nach Haus getragen und manch einer leistete mehr, als er sich vorher gedacht hätte. Einige Freunde des Osterbergs liefen bisher nicht regelmäßig, mir kam allerdings zu Ohren, daß Einige mit dem Gedanken spielen, diesen Sport jetzt regelmässig auszuüben. Im Übrigen herzlich Dank an den LT SC Bad Münder für diese tolle Organisation und die professionelle Ausführung dieses Events.c.r.
Ergebnisse, Bilder: (http://www.lauftreff-sc-bad-muender.de/ltneu/index1.htm) - Videobericht: (http://www.dewezet.tv/video/1032/1/schwitzen-fuer-den-guten-zweck:-der-11.-soeltjerlauf-in-bad-muender-)
14.06.2009, Söltjerrunde
Cord, Stephan und Thomas trafen sich zum finalen Training für den großen Lauf am kommenden Samstag. Fünf Runden liefen wir in einem diesmal konstanten, langsameren Tempo von jeweils knapp unter 22 min, also genau dem angepeilten Tempo beim Söltjerlauf. Nach der dritten Runde wartete unser Freund Günther (Triathlon Springe) mit dem Mountainbike auf uns an der Bergschmiede. Er begleitete uns eine Runde, um sich ein Bild der Strecke machen zu können und sich so besser mental auf die Herausforderungen des Söltjerlaufes einstellen zu können. Gespräche über Neuigkeiten in der Läufer- und Triathlonszene der Region lockerten die Runde auf. t.g.
07.06.2009, Wasserstadttriathlon Hannover
Wir gratulieren Imre und Günther zu ihren Leistungen beim heutigen Mitteltriathlon! (http://www.stgk.info/Ergebnisse/2009/72/mt-gesamt.pdf)
06.06.2009, Söltjervorlauf
Bei angenehmen, kühlen Temperaturen wurde heute um 10:00 Uhr der Vorlauf des LT SC Bad Münder gestartet. Drei Läufer (Thomas, Tobias und Uwe) liefen für die Mannschaft "Freunde des Osterbergs" und sicherten so bereits einige Runden. t.g.
24.05.2009, Söltjerrunde
Cord drehte bereits gestern seine Trainingsrunden, Stephan und Thomas hatten sich heute an der Bergschmiede verabredet. Durch ein Kommunikationsproblem bedingt, war Stephan bereits um 8:00 Uhr am Start und so hatte er als ich 30 min später am Treffpunkt ankam bereits eine Runde Vorsprung. Wir liefen dann zusammen fünf Runden in einem konstanten Wohlfühltempo, trafen Hermann vom SC und viele andere Läufer und Läuferinnen. Stephan hat jetzt einen Trainingsvorteil, er lief sechs Runden! t.g.
20.05.2009, Mittwoch, Söltjerrunde
Immer wieder Mittwochs...trifft sich der SC. Es ging auch erst hin, rüber, hoch und runter, aber diesmal nicht mit meinem besten Lauffreund Cord sondern mit einer Laufkollegin und einem Laufkollegen vom SC. Imre, der erste Osterberger Überläufer zum SC, gesellte sich am Ende der ersten Runde dazu und wir liefen drei schöne Söltjerrunden, aufgelockert durch Unterhaltungen über die Trainigszustände der am Wasserstadt-Triathlon in Hannover teilnehmenden Sportler. Liebe Freunde des Osterbergs, denkt daran, am 20. Juni ist der Söltjerlauf. Anmelden!!! t.g.
17.05.2009, Söltjerrunde
Immer wieder Sonntags,.......dieses mal ging es erst hin, dann rüber, dann hoch und wieder runter...natürlich, die Söltjerlaufrunde und das gleich fünf mal, weils so´n Spaß macht, mit Stephan und Elmo. Kurz und gut, ein schöner Trainingslauf ohne Thomas bei gutem Wetter und immer wiederkehrenden Kurven.c.r.
05.05.2009, Bericht der Neuen Deister-Zeitung und DEWEZET vom Ersten Osterberger Winterlauf
(http://www.ndz.de/portal/lokales/bad-muender_Freunde-des-Osterbergs-sammeln-fuer-go-sports-S-_arid,108769.html)
03.05.2009, Hannover-Halbmarathon
Stephan und Thomas starteten auf der halben Marathondistanz und erreichten beide Zielzeiten unter zwei Stunden. Nicole glänzte auf den 42,195km mit 3:39:56. Unsere Freunde des SC und der Grönjer Loopers waren zahlreich vertreten und liefen auf allen angebotenen Distanzen. Jörg K. lief seinen ersten Marathon, Gratulation von uns Osterbergern! t.g.
26.04.2009, Hamburg-Marathon
Um 5:15 Uhr stand Cord vor meiner Tür, unser Ziel war Hamburg. Dank Frau Moosbach (Cords Navi) fanden wir die Parkplätze am Heiligengeistfeld. Nach der Abholung der Startunterlagen und der Besichtigung der Dixi-Häuschen reihten wir uns früh in den uns zugeteilten Startblock H ein. Um 9:00 Uhr ertönte die Startglocke. Wir trennten uns bald, lange Zeit hatten wir beide ein gutes Gefühl. Dieses gute Gefühl sollte sich aber im letzten Drittel des Rennens ändern, kurzum, wir beide erreichten unsere selbstgesteckten Ziele nicht. Aber, der wahre Osterberger kann auch damit umgehen und so erfreuten wir uns auch auf den letzten Metern an der guten Stimmung des Hamburger Publikums und besonders an den Zurufen unseres Osterberger Freundes und Springer Triathleten Günther, der mit seiner Frau an der Strecke und an der Zielgeraden stand. t.g.
23.04.2009, Läuferfest des Ersten Osterberger Winterlaufes
18:30 Uhr war es so weit, das Läuferfest begann. Der Erste Osterberger Winterlauf fand seinen würdevollen Abschluß im Kreise der Teilnehmer in Form eines kleinen Festes. Der Zweitplatzierte Jürgen hatte für reichlich Getränke gesorgt (schließlich ist der 23.04. auch der Tag des Bieres), wir Osterberger hatten Bratwürste besorgt.
Um 19:30 Uhr bahnte sich der Höhepunkt des Abends an. Nach Dankesreden unsererseits und entsprechenden Erwiderungen durch die Läufer des SC enthüllten Cord und Thomas den von Stephan erschaffenen Wanderpokal. Der Sieger Jörg hat die Ehre und Pflicht, diesen bis zum Start des nächsten Winterlaufes gut gesichert und an einer besonderen Stelle seines Hauses aufzustellen.
Eine gute Idee hatte Jürgen. Wir alle entrichteten eine Art Unkostenbeteiligung, die dann aber der Aktion Go Sports Bad Münder gespendet wird. Es wurden über 100,00€ gesammelt.
Wir bedanken uns für die Teilnahme an diesem Lauf und freuen uns schon auf den 25. Oktober, den Starttermin des Zweiten Osterberger Winterlaufes.
22.04.2009, Osterberg
Immer vor großen Herausforderungen laufen wir Freunde des Osterbergs im Osterberg, dieser beeindruckenden Erhebung im Südosten der Kurstadt. Um 19:00 Uhr trafen wir uns (Cord, Stephan, Thomas), gedachten der Zeiten, in denen wir hier unsere ersten Runden versuchten und umrundeten zügig den Berg. An der Schranke angekommen, gab es für jeden eine kleine Belohnung. Dieser Lauf dient seit Jahren weniger dem Training sondern vielmehr der Stärkung unserer mentalen Verfassung, um den Belastungen des kommenden Wochenendes standzuhalten. t.g.
19.04.2009, Südwehe
Cord wartete in seinem PKW, der Hund war bereits unruhig, ahnte er doch, welche große Herausforderung vor ihm lag. Wir wollten zur Südwehe! Ich kam mit meinem Auto erst um 8:31 Uhr am Treffpunkt an, Cord rügte mich wegen meiner Verspätung.
Wir erreichten die Süntelkirche über die üblichen Wege, liefen dann aber weiter in Richtung Bodental um kurz vor Beginn des Abstieges nach Kessiehausen nach links in Richtung Dachtelfeld abzubiegen. Die Dachtelfeldhütte nicht beachtend erreichten wir die Südwehe, es erwartete uns ein herrlicher Ausblick auf die nun wieder grünenden Wälder des Wellergrundes. Weiter liefen wir an der Blutbachquelle vorbei durch das Totental bergab und den Wellergrund bergauf zum Süntelsee. Die ersten 100m des Pfades im Totental sind recht unwegsam, hier muß auch der geübte Läufer den Laufschritt in einen vorsichtigen, auf Sicherheit bedachten Wanderschritt wechseln.
Am Süntelsee beobachteten wir ein Entenpaar und riesige Fische und begaben uns zügig auf den Rückweg. An der Süntelkirche schloß sich der Kreis, über Bakeder Berg, Neuseeländer Weg und den Weg mit den drei Kurven gelangten wir zu der Stelle, an der der Süntelläufer die Asphaltstraße bald glaubt sehen zu können. Wir beendeten unseren Lauf nach 24,3 km und 585 m rauf und runter am Parkplatz der Bergschmiede. t.g.
13.04.2009, Ostermontag, Steinhude
Um 7:00 Uhr trafen sich Cord und Thomas mit dem Ziel, das Steinhuder Meer zu umrunden. Unterstützt wurden wir von Cords Frau und der jüngeren Tochter der beiden, die auf Fahrrädern unsere mobilen Verpflegungspunkte verkörperten. Wir starteten gegen 7:45 Uhr am Steinhuder Parkplatz und liefen die altbekannte Strecke. Nach 2:44 Std. reiner Laufzeit kamen wir am Auto wieder an, das obligatorische Matjesbrötchen und der Kaffee bzw. Tee im Terassenrestaurant mit Blick auf die Laufstrecke krönten den Lauf.
Unser besonderer Dank gilt nochmal unseren beiden Begleiterinnen! t.g.
05.04.2009 Berlin
Die Freunde des Osterbergs, vertreten durch Thomas, nehmen am Halbmarathon in der Hauptstadt teil. Start bei bedecktem Himmel um 10.45 bei angenehmen Temperaturen um die 10°C. Unangenehm war die Wartezeit von einer halben Stunde vor dem Dixi, sonst tolle Stimmung auf der Strecke. 1.54.28 als Trainingslauf für Hamburg nicht schlecht. c.r.
29.03.2009 Strongman oder Mann/Frau muß verrückt sein. (Günthers Bericht)
Am Anfang das Ende, ca. 18 Kilometer in 177 Minuten bei gefühlten 10000 Meter rauf und wieder runter. Wir starten um 7 Uhr in Springe. Wir, das heißt Andrea Rother aus Nordheim die auf mein Angebot im Internet (Mitfahrgelegenheit) eingegangen war und ich. Wir holten den letzten Verbliebenen '' Freund des Osterbergs'', unseren allseits beliebten Laufkumpel Andreas, ab. Die Fahrt verlief ruhig und voller Anspannung auf Seiten meiner Mitfahrer für die es der erste Start bei einem Strongman-Lauf war. Kurz vor Weeze kam die Sonne raus ( wenn Engel reisen) und wir waren frohen Mutes. Leider wurden sofort danach unsere Geduld auf eine sehr harte Probe gestellt. Wir standen ca. 1,5 Kilometer im Stau zur Anfahrt auf den Parkplatz. Andrea hatte noch keine Startunterlagen, aber wir hatten ein Ass im Ärmel mit Namen Robert. Robert war schon am Vortag angereist, mit seinem Vater hat er auf dem Zeltplatz übernachtet, und hatte unsere Startunterlagen schon am Sonnabend abgeholt (wir haben ihm eine Vollmacht mitgegeben). Nach einem kurzen Telephongespräch mit dem Orga-Team und der Aufsagung ihrer kompletten Daten, bekam Robert auch ihre Startunterlagen. R o b e r t w i r d a n k e n d i r. Nachdem wir endlich unseren Wagen abstellen durften gingen wir zügig auf die Suche nach Robert. Wir Robert sehen, Begrüßen, Bedanken und umziehen war eins. Kleiderbeutel abgeben, Handy und Wertsachen dem Vater von Robert in die Hand drücken und an die Startlinie eilen erledigten wir binnen kürze. Der Sprecher war sehr launig. Er Begrüßte Joey Kelly ( Laufzeit 2:06 Std.) worauf ca. 8000 angehende Strongman-Finisher in ein Buhkonzert einfielen. Nachdem der Sprecher aber verkündete, dass er nicht singen sondern nur laufen werde ,wurde im doch Anteilnahme zuteil. 10,9,8,7,6,5,4,3,2,1 das Schicksal nahm seinen Lauf. Die ersten Shelter flogen Andreas und ich im Sturm nach oben und etwas langsamer auf der anderen Seite wieder runter. Der Wald mit frisch gerodeten Bäumen, wobei die Stümpfe großzügig stehen gelassen wurden, war nicht ohne Reiz. Die Druckkammer war unglaublich. Flackerlicht und eine jeder Beschreibung spottenden Lautstärke umfing uns wie eine Glocke. Augen an die Decke (dort war die Notbeleuchtung) und durch. Wieder ein wenig durch den Wald und über einige wahllos hingeworfene Reifen den nächsten Shelter rauf und runter. Uns zuzusehen muß eine Pracht und Schmeichlung für jedes Auge gewesen sein. Andreas hatte ich leider schon verloren, es ist Strongman-Day, jeder Überlebt alleine. Der nächste Shelter und das Spinnennetz wartet auf die Helden dieses Tages. Mit etwas Vernunft und Rücksichtnahme war auch dieses Hindernis schnell überwunden. Unsere Gedanken befanden sich schon beim nächsten Stein der uns vermeintlich in den Weg gelegt worden war, aber was jetzt kam war unfaßbar. Wir mußte Mittels Strohballen ein Haus hochklettern, über ein Runddach laufen und........ wir sahen das Grauen. Wassersprengler machten die andere Seite zu einer Rutschbahn. Augen auf und auf den Po gesetzt und runter gerutscht. Danach der Sprung vom Dach in eine Schlammhölle. Überlebt wenn auch knapp. Verpflegungsstelle, wie habe ich dich erwartet. Ich habe eine Druckbetankung vorgenommen und weiter durch eine sehr eklig zu laufende Steilkurve in die große Sandkiste. Durch Schlamm robben, Wasser laufen, Gruben durchqueren, rauf und runter, Sand in den Schuhen, Verzweiflung im Blick aber frohen Mutes (wir dachten wir haben das Schlimmste geschafft) kam es, leise, unhörbar aber breit und lang. DAS WASSER. Ein See tat sich vor unseren ungläubigen Augen auf und stellte sich breitbeinig in den Weg. Einige Weicheier gingen am Rand im gerade mal brusttiefen Wasser außen rum, aber der echte Strongman nahm dieses Hindernis schwimmend. Ich sah rund um den See ca. 15 Rettungswagen und eine Unmenge Sanitäter, einige in Neos und auf Booten. Ich fragte einen von ihnen ( nach dem durchschwimmen) nach der Temperatur dieser erfrischenden Abwechslung worauf ich die Antwort bekam '' Das willst du nicht wirklich wissen''. Es waren 3 ( drei ) Grad aber zum Glück Celsius. Kurz geschüttelt und weiter immer weiter immer weiter zum nächsten Sandhügel. Runtergeruscht und weiter um eine Sandwand zum nächsten Wasser. Dieses war für die meisten Brusthoch außer Rainer. 2 Strohballenbarrieren überwinden, einen Berg hoch und schon sind wir im Ziel und wir können freudig erregt die nächste Runde beginnen. Die nachlassende Körperspannung und Übermut forderten ihre Opfer. Es liefen viele, meist junge Läufer-innen zu schnell die sich wieder auftürmende Shelter runter, verloren die Kontrolle und bissen in den gegenüberliegenden Shelter. Dies hatte eine blitzschnellen Zahnausfall zur Folge. Thomas du hast gefehlt. Die zweit Runde verlief ähnlich wie die ersten, nur war leider die Verpflegungstelle leer. Das war Mist. Schwimmend, robbend, laufend, kriechend, rutschend bahnten wir uns den Weg zum Ziel. Am vorletzten Berg habe ich noch einem Laufkollegen beistehen müssen der einen riesen Krampf hatte. So etwas hatte ich noch nie gesehen und gehört. Der Mann schrie so stark das er Schaum vor dem Mund hatte. Wir halfen ihm soweit, dass er wieder in der Lage war in das Ziel einzuwandern und den Spruch '' You are an Strongman''' zu hören. g.v.
(http://www.ndz.de/portal/sport/lokalsport_arid,99589.html)
28.03.2009 Winterlauffinale
Wir, das sind Cord, Stephan und Thomas trafen uns am Samstagnachmittag zum letzten Winterlauf der Osterberger in der Saison 2008/2009. Der Turm war erreicht, ein schönes Weizenbier krönte den Abschluß dieses Laufes. Auf dem Rückweg waren unsere Gedanken bereits bei der Planung des nun bevorstehenden Läuferfestes. Cord lief übrigens persönliche Weltbestzeit! t.g.
22.03.2009 Süntelsee
Morgens trafen sich die Osterberger Läufer Cord und Stephan und wahrscheinlich auch der Hund Elmo, um zum Süntelsee zu laufen. Cord berichtete mir telefonisch, dass es zu Beginn nieselte, oben nebelig gewesen sei und dann aber die Sonne den Durchbruch geschafft hätte. Auf jeden Fall hatten die beiden einen schönen Lauf zum See, beobachteten Entenpaare und liefen auch wieder zurück.
Ich, der mit der defekten Wade, war nicht dabei, gestern erst war ich nur als Zuschauer beim Süntel-Deister-Marathon/Halbmarathon anwesend, heute war für mich der Lauf gestrichen. Eine schwere, persönliche Niederlage, dazu kommt noch der derzeit letzte Platz beim Winterlauf. Wo soll das nur hinführen?
Liebe Läufergemeinde, noch bis Samstag könnt Ihr alle den Winterlauf laufen und Zeiten melden. Vielleicht ist ja ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin langsamer als ich? Und denkt daran, der Zweitplatzierte muß das Läuferfest ausrichten. Keine Angst, wir Osterberger unterstützen ihn oder sie kräftig, auch bei der Auswahl der location sind wir behilflich. t.g.
18.03.2009 Winterlauf
Um 17.00 Uhr war Start zum Winterlauf für Stephan, Thomas und Cord an der legenderen Schranke. Angespornt von den Leistungen Anderer liefen wir des Weges.
Das Teilnehmerfeld zog sich dann doch schnell in die Länge. Der, den die Wade seit geraumer Zeit schmerzt, wurde schnell zum Schlusslicht.
Stefan und Cord liefen gemeinsam, gequält von der Anstrengung und die Steigung im Blick. Dann, auf der Höhe angekommen gab unser Nesthäkchen auf einmal Gas. Cord ließ ihn ziehen (ich konnte nicht mehr, der wiegt ja auch weniger, hat längere Beine und eine neue Laufhose), war es doch die Motivation, die der junge Läufer im Wettkampf braucht. Am Süntelturmfallrohr anschlagend das befreiende, ein bisschen stolze Gefühl, es geschafft zu haben, wartete auf unsere kleine Läufergruppe - wir warteten natürlich auf Thomas - eine Überraschung, die typisch ist für Osterberger.
Stephan hat auf telefonischem Wege für die Bereitstellung von drei echten Erdinger Hefeweizen mit Glas auf Tablett, versteckt unter Tannenzweigen gesorgt. Die Wirtin Karola ließ es sich nicht nehmen, den Wunsch des Osterbergers Folge zu leisten, wohl wissentlich, dass ein Osterberger die Zeche auch bezahlt.
Während des genüsslichen Einschenkens erklärte Thomas, dass er nach Überqueren des höchsten Punktes des Laufes zum Übergeben animiert wurde und das innerhalb kürzester Zeit gleich dreimal. Beim Abstieg durften wir dann alle die drei kleinen Haufen Erbsen und so´n Zeug begutachten.
Anstrengender, aber schöner Lauf, gute Besserung Thomas.c.r.
Anmerkung t.g.: Diclofenac schlägt auf den Magen!
15.03.2009, Hohenstein
Zur üblichen Zeit trafen wir uns an bekannter Stelle, der Hohenstein war unser Ziel. Die Schlüsselstelle des Laufes, die Süntelkirche, wurde diesmal durch mich unfallfrei passiert. Der Hohenstein war zügig erreicht, gerastet wurde in der Hütte an der Teufelskanzel. Der Regen war zu heftig. In der Hütte saß ein einsamer Wanderer, wie sich herausstellte war es ein britischer Soldat, der die Schönheit der deutschen Wälder und besonders die des Süntels genießen wollte. Über die bekannte Strecke ging es zurück, Stephan legte ab dem Weg mit den drei Kurven einen schnelleren Gang ein und war so deutlich vor Cord und dieser wiederum deutlich vor mir an der Bergschmiede. Ein schöner Lauf bei konstant starkem Regen und angenehmen Wind oben auf dem Kamm. t.g.
08.03.2009 - kurzer Lauf im Süntel
Um die Regeneration meiner Zerrung vom letzten Wochenendlauf nicht zu verzögern, sind wir, Cord, Stephan und Thomas, auch heute nicht mehr als 10km gelaufen. Wir trafen uns erst um 9:00 Uhr an der Bergschmiede, liefen die Runde nach Klein Süntel und danach eine Söltjerrunde. Mehr war es diesmal nicht. t.g.
01.03.2009
Um 8.30 Uhr trafen wir uns (Cord, Elmo, Thomas, Stephan) zum "Lauf zum Hohenstein" über Eulenflucht Richtung Süntelkirche. Die Strecke war doch noch stark vereist, aber der Kammweg war durch seine Lage am Südhang von den Regenschauern der letzten Tage von Kälte befreit.
So liefen wir so dahin, Elmo und ich natürlich weit vorn, gefolgt von Stephan und dem Anderen. Dann, 200 Meter hinter der Süntelkirche ein kurzer, lauter Ruf von Stefan - "Cooooord, stooooop, Thomas ist verletzt."
Reflexartig blieben Elmo und ich stehen, ich malte mir innerhalb von Sekundenbruchteilen aus, was geschehen sein könnte - war es der gefürchtete Abriss einer Sehne durch tollpatschiges Hinundherspringen , war es der offene Schienbeinbruch durch den Fall nach vorn auf den Süntelfels, war es der abgeklappte Fußnagel, der am benachbarten Zeh scheuerte, war es die sich öffnende Hämoride, die zum stechenden Schmerz führt, war es ein Ast, der durchs Läufergesicht schnellt und einen Läuferschmiss hinterlässt oder war es der Versuch eine Laufpause herauszuschinden?
Ich drehte mich um und mußte voller Entsetzen sehen, dass Thomas humpelte, wie ein dreibeiniger Dackel.
Als er dann endlich bei mir ankam, wurde durch mich eine Anamnese durchgeführt. Schmerzen in der linken Wade, als wenn man eine Sehne über einen Huckel schiebt, schilderte Thomas mit schmerzverrrtem Gesicht seinen Zustand. Ich musste auf Thomas beruhigend einwirken, machte im klar, das die Verletzung zwischen Knie und Knöchelgelenk zu finden ist. Meine Diagnose - evtl. eine beginnende Sepsis, oder ein blauer Fleck, oder ein Muskelfaserriss, oder ein Krampf.
Ein Krampf, den der Osterberger nur von Schauermärchen anderer Läufer kennt, hat Thomas erwischt. Anscheinend doch erste Anzeichen des Altwerdens. Wir machten Thomas klar, dass wir ihn natürlich nach Hause bringen würden, doch er wollte diese Schmach nicht erleiden, wir taten es dennoch. Unsere Vorschläge zur Rettung gefielen ihm nicht, zum Beispiel wollten wir aus seiner Hose und seiner Jacke und ein paar Stöckern eine Art Trage bauen, mit der wir ihn dann ins Tal schleifen würden. Ausserdem würde das Verringern der Körperkerntemperatur zum Aufhalten des Zersetzungsprozesses führen. Nach circa 500 Meter Gehen kam mir dann der Gedanke, dass uns evtl. Wanderer entgegenkommen könnten, die uns dann als Walker betiteln könnten.
Ich zwang Thomas für diesen Fall richtig zu humpeln und nicht nur ein bisschen.
Endlich - Thomas lief wieder los, konnte den Schmerz wohl doch über sich ergehen lassen.
Waren zwar nur 14 Kilometer, aber trotzdem ein schöner Lauf.
Thomas, ruhe dich schön aus, dass das alles wieder gut wird. c.r.
22.02.2009, Bad Münder-Sedemünder-Katzberg-Osterberg
Stephan und Thomas trafen sich um 8:30 Uhr vor Stephans Haus, Cord hatte sich zu unserem Bedauern abgemeldet. Wir starteten in Richtung B 442, die wir zwischen Bad Münder und Nettelrede erreichten, folgten dem Radweg bis Dahle und liefen dann weiter parallel zur B 217 bis zum Abzweig Sedemünder. Vorbei an den verlassenen Häusern in Mühlenbusch erreichten wir den kurzen aber umso heftigeren Anstieg zum Katzberg. Der war natürlich völlig vereist aber irgendwann auch bewältigt. Über Mathildenthal liefen wir zu unserem Osterberg und kamen nach Durchqueren des münderschen Südfeldes wieder bei Stephan an (18 km).
Ich lief mit Cord vor zwei Jahren schon einmal diese Runde, auch damals hatten wir wie heute perfektes, Günthersches Laufwetter. Es war windig, wenn wir Glück hatten nieselte es nur, in der ersten Hälfte des Laufes hat es zum Teil heftig geregnet.
Wir hoffen auf Erwärmung, wir wollen bald wieder im Süntel laufen. Aber zur Zeit sind alle Wege da oben noch vereist. t.g.
15.02.2009, Schmarrie
Zur üblichen Zeit trafen sich Cord und Thomas bei Stephan, wir liefen die fast identische Runde des vergangenen Wochenendes. Bad Münder, alte Ziegelei, Hamelspringe, Bakede, Beber, Schmarrie und zürück über Rohrsen, Egestorf, Böbber - also diesmal im Uhrzeigersinn. Erlebt haben wir nicht viel, es war wieder ein wunderschöner 20,5 km langer Lauf der Osterberger. t.g.
08.02.2009, Lauf ins Schaumburger Land
Wegen des Eises im Süntel hatten wir den Lauf in unser schönes Deister-Süntel-Tal verlegt. Um 8:30 Uhr trafen sich Stephan und Thomas vor Cords Haus. Von ihm war aber bis 8:35 Uhr nichts zu sehen, also starteten wir ohne ihn. Zu seiner Entlastung gilt es anzuführen, dass er sich bereits im Vorfeld für sein mögliches Fehlen entschuldigt hat. Ein runder Geburtstag der Frau eines Osterbergers am Vorabend wurde von uns als Grund akzeptiert.
Wir liefen über den Eilenberg nach Böbber, weiter über Egestorf, Rohrsen (vorbei an Plätzen epochaler Laufereignisse) bis nach Schmarrie und dann über die Radwege an der Straße nach Hamelspringe wieder zurück.
18,5km mit schönen Ausblicken auf unseren Süntel und vielen netten Unterhaltungen während des Laufes. t.g.
01.02.2009, vereiste Himmelsleiter
In der Nacht hatte es etwas geschneit, Stephan und Thomas trafen sich um um 8:30 Uhr an der Bergschmiede. Nach kurzer Streckenbesprechung ging es los zur Himmelsleiter. Die Wege waren zum Teil extrem vereist, der dünne Schneebelag täuschte über die Gefahren des Eises hinweg. Die ersten Anstiege zur Himmelsleiter konnten noch erlaufen werden, Stephan legte hier seinen ersten Sturz hin. Es wurde immer schlimmer, nur noch Eis, Eis, Eis. So entschlossen wir uns über den Andreasweg, also die Abkürzung der nahezu gesamten Runde zurückzulaufen und liefen dann über einige Umwege zur Bergschmiede und hängten noch eine entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufene Söltjerrunde ran. In Summe waren es gerade mal 11km, bei dem Untergrund völlig ausreichend.
Fast hätte ich es vergessen, hier noch die Zahlen: Stephan: 2 Stürze, Thomas: 2 Stürze. Ein ausgeglichener Lauf! t.g.
25.01.2009, Bad Münder - Bad Nenndorf, 20km, t.g.
Nachtrag: Ich hatte am Vorabend mein KFZ wegen des Genusses des einen oder anderen Weines, Grappas und Bieres in Bad Nenndorf stehen lassen und vollmundig verkündet, es am nächsten Morgen zu Fuß, also laufend, abzuholen. Es waren wie so oft 20 km (exakt 19,75), aber diese Kilometer wollten einfach nicht vergehen. Immer nur Radweg an der Bundesstraße, es war scheußlich. Aber zum richtigen Laufen gehört auch das Ertragen psychischer und physischer Leidenszustände. Das ist der Unterschied zum Jogger.
11.01.2009, Süntelsee nicht erreicht
Um 8.30 Uhr trafen sich bei –8°C und bezauberndem Winterwetter Cord, Imre, Stephan und Thomas an der Bergschmiede. Unser Ziel war wieder der zugefrorene Süntelsee. Bis zum Süntelkammweg war alles bestens, aber der Kammweg selbst erwies sich als zum Laufen nicht geeignet. Der Schnee war zu hoch. Also kapitulierten wir, liefen über den Weg mit den drei Kurven zurück zur Bergschmiede und dann weiter zur geliebten Himmelsleiter. Sämtliche Wege waren hier gut passierbar, der Schnee sorgte natürlich für ein langsameres Vorankommen.
Wann werden wir es mal bis zum zugefrorenen See schaffen?
Hier noch die Zahlen: 17,2km mit 420m hoch und runter. t.g.
04.01.2009, Himmelsleiter
Auf der Seite der Süntelbiker (http://www.hoefingen.net/biker/index0.htm) war gestern zu lesen, daß der Süntelsee zugefroren ist. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, und änderten noch am späten Abend unseren Plan, ursprünglich wollten wir zur Dachtelfeldhütte.
Über Nacht hatte der Winter Einzug gehalten, im Wald lagen bis zu 10cm Schnee. Deshalb liefen wir die von Cord so geliebte Himmelsleiter, 10km sind bei diesen Verhältnissen genug. Cord gefiel der Lauf bei Schnee von oben und auf dem Boden, ich war froh, als wir wieder am Parkplatz ankamen. t.g.